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Preisträger 2019

Die kurze Implementierungszeit beim Kunden, die eine schnelle Verfügbarkeit der IoT-Plattform erlaubt, ist eine der herausragenden Eigenschaften des Lösungsange- bots von Contact Software. Dabei zeichnet sich die Plattform für Industrie 4.0-Anwendungen durch hohe Durchgängigkeit bei der Interoperabilität und leichte Integrierbarkeit in vorhandenen Strukturen (Brown eld-Ansatz) aus. Besonders beeindruckte die Jury der Multi-Channel-Ansatz bei der Plattformtauglichkeit.
Mit der Höchstpunktzahl aller Finalisten (Gesamtwertung 865,2 von 1000 möglichen Punkten) bewertete die Jury die Komplettlösung von PSI, deren Einsatznutzen an einem durchgängigen, umfassend dargestellten Lösungsbeispiel anschaulich dargelegt werden konnte. Dabei wurde am Beispiel der Deutschen Bahn auch der Brownfield-Ansatz, also die Integration in bestehende Infrastrukturen, vorgestellt. Die Jury beeindruckte auch, die flexible Gestaltung und Orchestrierung von Funktionen und Prozessen zu einer individuellen Anwendung.
Die MES-Lösung macht das Geschehen auf dem Shopfloor durchgängig und in Entzeit transparent. Bei der Implementierung des Systems werden bereits vorhandene Plattformen sehr gut genutzt. Besonders überzeugte die Jury, die zweimal die Höchstnote von zehn Punkten vergab, die Echtzeit-Lokalisierung von Waren (RTLS), die bei der Präsentation live gezeigt wurde.
Zur Visualisierung komplexer Zusammenhänge in der Produktion hat die Gesellschaft für Technologie Transfer zahlreiche interne und externe Datenquellen auf einer Plattform zusammengefasst, um Anwender so stets einen transparenten Überblick über das Fertigungsgeschehen zu gewähren. Bei der Entwicklung des Systems hat GTT eine Vielzahl von Forschungsprojekten genutzt, um die Praxistauglichkeit des Systems früh zu testen und unter Beweis zu stellen. Mit durchschnittlich neun Punkten bewertete die Jury den Kundennutzen besonders hoch.

Preisträger 2018

In der Kategorie „Industrie 4.0“ setzte sich das Unternehmen software4production GmbH durch, das mit seiner offenen Systemarchitektur hohe Plattformtauglichkeit unter Beweis stellte. Die ausgefeilten Brownfield-Szenarien – also die Integration moderner Lösungen in bestehenden Architekturen – überzeugten hier die Jury. software4production sieht sich als„Problemlöser der Industrie“ im Umfeld von Industrie 4.0, Digitalisierung, Automation, Künstlicher Intelligenz und ERP-Erweiterungen. Dabei gelingt die Integration der Lösungen in eine bestehende Umgebung durch ein eigenes, auf J2EE basierendes Framework und Standard-Hardware wie zum Beispiel Raspberry Pi.
Mit ihrem innovativen Life-Cycle-Ansatz und einem klaren Bekenntnis zu Open-Source-Frameworks konnte sich der Anbieter Contact Software GmbH in der Kategorie „Internet of Things“ durchsetzen. Das Unternehmen ist auf Lösungen rund um das Product Life Cycle Management und das Internet der Dinge spezialisiert. Mit Contact Elements for IoT lassen sich Prozesse für smarte Geschäftsmodelle schnell und effektiv umseten. Dreh- und Angelpunkt ist dabei der digitale Zwilling. Er verbindet die realen Produkte im Feld mit ihrem virtuellen Master über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Ein Highlight der Präsentation: Die interaktive Visualisierung des Digitalen Zwillings anhand seines 3D Modells, um etwa Problem- und Ersatzteile zu identifizieren oder Simulationsergebnisse darzustellen.
Der Software-Anbieter CSB System AG siegte mit seiner gleichnamigen ERP-Suite in der Kategorie „Komplettlösungen“, wobei die Jury besonders die Tatsache überzeugte, dass hier ein Produkt angeboten wird, das auch kleineren und mittleren Anwender- unternehmen den Schritt in Industrie 4.0-Projekte eröffnet wird. Mit CSB Factory ERP können Werke an unterschiedlichen Standorten in einer Konzernstruktur unterhalb eines „Group-ERP“-Systems – typischerweise SAP – dezentral gesteuert werden. Dabei erlauben MES-Funktionalitäten die Integration bis auf den Shop-Floor.
In der Kategorie „Logistik“ setzte sich die Jungheinrich AG mit ihrem Lösungsansatz durch, der vor allem durch einen detailliert durchgerechneten Kundennutzen überzeugte. Das Jungheinrich Warehouse Management System (WMS) verwaltet, steuert und optimiert den gesamten Materialfluss im Lager und sorgt damit branchenunabhängig für effiziente Prozesse. Die auf dem Markt derzeit einzigartig benutzerfreundliche Oberfläche des WMS ermöglicht eine einfache und effiziente Bedienung sowie kurze Schulungs- und Einführungszeiten. Durch den modularen Aufbau und das mehrdimensionale Konfigurationsmodell ist jederzeit eine einfache Anpassung gegeben, so wächst die Software bei Bedarf einfach mit. Schnittstellen garantieren zudem den leichten Datenaustausch mit allen gängigen Host- und ERP-Systemen.
Gesamtsieger wurde die ZF Friedrichshafen AG in der Kategorie „Prozessunterstützung“, wobei die Nutzendarstellung und der Brownfield-Ansatz überzeugten. Vorgestellt wurde von dem führenden Automobilzulieferer das aus einem Projekt entwickelte Produkt ZF CAA – für Computer Aided Assembly – am Beispiel des Getriebe-Zusammenbaus. Dabei werden nicht nur verschiedene Daten aus unterschiedlichen IT-Werkzeugen wie CAD, ERP und PLM integriert, sondern auch mehrere Arbeitsplätze durch Konnektoren im Wertschöpfungsprozess zusammengefasst. Ziel war es von Anfang an, die Konnektoren so weit zu standardisieren, dass aus dem Projekt ein plattformtaugliches Produkt wird, das in mehreren Unternehmen eingesetzt werden kann.